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Wurzelaufbau aus Titan Wurzelaufbausysteme
Exatec - Modulares Wurzelaufbausystem

Die Voraussetzung für eine Verankerung von konischen Stiften ohne Keilwirkung wurde so durch den Exatec-Kalibrierbohrer - als Kombi-Bohrer von Stirnfräser und Kanalbohrer - geschaffen.

Ein Wurzelstift, der in seinem apikalen Teil konisch verläuft, hat gegenüber einem zylindrischen Stift viele Vorteile:

Durch die konische Form, die dem natürlichen Verlauf der Zahnwurzel entspricht, bleibt im kritischen Bereich an der Wurzelspitze mehr Zahnsubstanz erhalten und die Gefahr einer Wurzelfraktur wird dadurch minimiert.

An dem bruchgefährdeten Übergang von Stift zu Kopf hat der konische Exatec-Stift gerundete Übergänge und einen größeren Stiftquerschnitt als ein zylindrischer Stift von derselben apikalen Länge. Der Exatec-Stift hat damit eine höhere Stabilität und erreicht höhere Werte bei Biegebelastungs- Prüfungen.

Aber konische Stifte müssen mit Sicherheit ohne Keilwirkung verankert werden. Deshalb wurde der Exatec-Kalibrierbohrer entwickelt. Er präpariert für den Exatec-Stiftkopf ein passgenaues axiales Auflager, das zwangsläufig die Position festlegt, in der der Stift Dentinkontakt hat, aber keinen Druck auf die Wurzelwandung ausübt.

Der Stiftkopf sitzt passgenau im kalibrierten Stiftlager. Dadurch wird die Stabilität des Aufbaus optimiert und die Apicalwärtsbewegung des Stiftes punktgenau gestoppt. Durch den Konus wird eine größtmögliche Erhaltung der Zahnsubstanz erreicht.

Wer perfekt und präzise restaurieren will, braucht ein Instrument, das eine passgenaue Übereinstimmung von Bohrung und Stift garantiert:

Der Exatec-Kalibrierbohrer
mit integriertem Stirnfräser kalibriert das Stiftlager in einem Arbeitsgang

Das passgenaue Auflager
sichert die axiale Abstützung des Stiftkopfes im Dentin. Der Exatec-Stift wird dadurch ohne Keilwirkung verankert

Wissenschaftliche Arbeiten - Dissertationen

Vergleichende Untersuchungen, die das Exatec-System berücksichtigen:

Dynamische Festigkeitsuntersuchung an konfektionierten Wurzelstiften,
vorgelegt von Hans-Peter Billian (1995)
an der Klinik und Poliklinik für Kieferchirurgie der Universität München.

Vergleichende materialkundliche Untersuchungen an Stiftaufbausystemen hinsichtlich ihrer Belastungsfähigkeit,
vorgelegt von Ulrich Demhartner (1995)
an der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Universität München.

Drehmomentmessungen an schraubbaren Wurzelkanalstiftsystemen,
vorgelegt von Klaus Gabert (1994)
an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn

Verhalten von Aufbaustiften unter mechanischer Belastung durch Untersuchung des photoelastischen Stresses an Wurzelzahnstiften,
vorgelegt von Michaela Wimmerhoff (1994)
an der Medizinischen Fakultät der Karl-Franzens-Universität Graz.

Literatur

Sonderdrucke erhalten Sie auf Anfrage

ZMK, Heft 2 und 3/95: Exatec-S, ein konischer Schraubstift nach 6-jähriger Bewährung

Quintessenz, Heft Mai 1988: Erfahrungen mit dem neuen Exatec-Wurzelaufbausystem

Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift, Heft 12/1994: Mechanische Belastbarkeit verschiedener Stiftaufbau-Systeme

Werkstoff
Titan Grade 5 (Ti6Al4V) entsprechend der US-Norm ASTM F 136 (for Surgical Implant Applications)

 
 
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